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Zwiebeln fördern die Verdauung, da sie die Produktion von Speichel, Magensäure und die der Galle anregen . . . |
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Geschnittene Zwiebeln unter dem Bett heilen die Erkältung und die Thiosulfate und Cepaene in der Zwiebel verhüten asthmatische Krankheiten und hartnäckigen Husten . . . |
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Zwiebeln haben einen günstigen Einfluß auf den Cholesterinspiegel und senken den Blutdruck durch ihre gefäßerweiternde Wirkung . . . |
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Sie verhüten viele Infektionskrankheiten der Verdauungsorgane durch antibiotisch wirksame Stoffe . . . |
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Zwiebelextrakt aufgelöst in Milch mit Honig hilft bei Schlaflosigkeit . . . |
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Zwiebelschalen und geschnittene Zwiebeln sind ein bewährtes Mittel gegen Brandwunden, Insektenstiche, Gelenk- und Muskelschmerzen (Kompressen), Frühjahrsmüdigkeit (Zwiebelsaft mit Weißwein und Honig) und Tollwut . . . |
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Schließlich wurden sie auch noch als Haarwuchsmittel (Kräuterbuch 1596) empfohlen, und Zwiebel und Knoblauch vertreiben noch immer am besten Vampire . . . |
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Wissenswertes über die Zwiebel |
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Küchenzwiebel (Allium cepa L.) |
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Seit mindestens 4000 Jahren wird die Zwiebel von den Völkern Asiens, des Orients und der Mittelmeerländer genutzt. Sehr früh wurde sie bereits kultiviert. In Babylon, Assyrien und Ägypten war sie ein verbreitetes und geschätztes Nahrungs- und Heilmittel. Wandgemälde zeigen, dass sie in Ägypten schon zur Zeit des Alten Reiches zu den verbreitetsten Opfergaben zählte. Sie galt als heilig; bei ihr schwur man. Inschriften belegen, dass Zwiebeln zusammen mit Rettich und Knoblauch die wichtigsten Gemüsearten zur Verpflegung der Sklaven beim Bau der Pyramiden waren. Die Israeliten sehnten sich auf ihrer Wüstenwanderung nach den Zwiebeln Ägyptens zurück (4. Mos. 11, 5-6). |
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Griechen und Römer pflanzten die Zwiebel in besonderen Abteilungen des Gemüsegartens an und erreichten durch gezielte Auslesen leistungsfähige Sorten. Erwähnung findet die Zwiebel in den Werken römischer und griechischer Schriftsteller, so z. B. bei Homer, Herodot und Theophrast sowie bei Plinius, Juvenal und Columella. Die Römer hatten 3 Bezeichnungen für die Zwiebel: unio, cepa und bulbus. Aus unio leitet sich das englische onion und das französische oignon ab, während cepa über die daraus gebildete Verkleinerungsformen cepulla der Ursprung für cebolla (spanisch), cipolla (italienisch) und für unser Wort Zwiebel ist. Auch der Ausdruck Bolle hat über Zipolle wahrscheinlich dieselbe Wurzel. Bulbus kam aus dem griechischen bolbos. Als die Bezeichnung für die Blumenzwiebel lebt es u. a. im französischen bulbe und dem englischen bulb fort. |
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Mit den römischen Soldaten kam die Zwiebel in die Länder nördlich der Alpen. Zwar haben die germanischen Völker wahrscheinlich schon seit den ältesten Zeiten wildwachsende Allium-Arten zu Gewürz- und Nahrungszwecken verwendet, die kultivierten südländischen Formen haben dann aber diese Wildformen zurückgedrängt. |
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Bei uns fand die Küchenzwiebel erst im Mittelalter
größere Verbreitung. Zahlreich sind die Hinweise in einschlägigen Werken
der damaligen Zeit. So ist sie z. B. in den Pflanzenlisten Karls des
Großen und im berühmten Kräutergarten-Plan des Klosters St. Gallen
verzeichnet. |
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Im 19. Jahrhundert entwickeln sich in Mitteleuropa eine Reihe Hauptanbaugebiete, deren Namen noch heute in alten Landsortenbezeichnungen auftauchen, wie etwa „Braunschweiger Dunkelblutrote“, „Stuttgarter Riesen“ und „Dresdner Plattrunde“. Unter der alten holländischen Typ-Bezeichnung „Rijnsburger“ laufen noch heute viele moderne und sehr wichtige Sorten auf dem Markt. |
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Eine 1931 von der Reichsforschungsstelle für landwirtschaftliches Marktwesen veröffentlichte Statistik weist für das damalige Reichsgebiet beachtliche 5000 ha Anbaufläche aus. Die Erträge pro ha Anbaufläche dürfen mit durchschnittlich 175 dt/ha angenommen werden und liegen bei nur 40% der heutigen Durchschnittserträge von ca. 400 dt/ha. |
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